Geschichte

 
Die eigentliche Geschichte des Airsoft Sports beginnt in Japan nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Waffen waren für die Zivilbürger verboten, so dass sich findige Unternehmer eine Alternative für ihre Waffenbegeisterten Kunden einfallen ließen. Die Airsoft-Waffe wurde entwickelt und wird mittlerweile in der ganzen Welt vertrieben.

In den meisten Ländern gelten Airsoft-Waffen als Spielzeug. Ausnahme bildet die Bundesrepublik Deutschland, da hier Airsoft-Waffen bis zum Jahr 2003 nur in Form von Pistolen erlaubt waren. Nach einer Gesetzesänderung im Jahr 2003, änderte sich die Situation. Es wurden nun auch Nachbauten von militärischen Langwaffen erlaubt, die aber für den deutschen Markt speziell umgerüstet werden mussten, so dass nur semi-automatisch (Einzelschuss) und nicht wie normalerweise üblich auch vollautomatisch (Dauerfeuer) geschossen werden konnte.

Laut dem neuen Waffengesetz (April 2008) ist das führen von Softair-Waffen in der Öffentlichkeit in Deutschland verboten. Als nachvollziehende Begründung wird angegeben, dass Polizeibeamte aus Distanz nicht erkennen können, ob es sich um eine echte oder um eine unechte (Airsoft) Waffe handelt. Weiterhin können von den Kunststoffkügelchen bei unsachgemäßer Verwendung der Airsoft und das nicht verwenden von Schutzkleidung Verletzungen verursacht werden. Daher wird meist zusätzlich zu der Schutzbrille noch Schutzkleidungen wie Vollgesichtsmaske, Taktische Weste, Handschuhe und Splitterschutzweste getragen. Das spielen auf privaten Geländen von denen die Erlaubnis des Besitzers vorliegt, ist aber weiterhin möglich.

 

Quellen:

http://www.airsoft-initiative.de
http://www.wikipedia.de