Rechtsgrundlagen 

In Deutschland fallen Airsoft-Waffen in drei waffenrechtliche Kategorien, die jeweils ausschließlich von ihrer maximal möglichen Geschossenergie abhängen. Grundsätzlich sind Airsoft-Waffen nicht waffenbesitzkartenpflichtig und somit frei erwerblich.

Airsoft-Waffen mit einer Geschossenergie über 0,5 Joule bishin zu maximal 7,5 Joule sind ab 18 Jahren frei verkäuflich. Diese müssen jedoch mit einem "F" in einem Fünfeck gekennzeichnet (1) , d. h. bei einem Beschussamt getestet worden sein. So markierte Airsoft-Waffen sind rechtlich gesehen Schusswaffen und bedürfen jedoch keines Waffenscheines zum Führen innerhalb Privatgrundes wie so oft behauptet. Die Formulierung des Waffengesetzes besagt nicht, dass Waffen, welche zum Spiel bestimmt sind eine Waffenbesitzkarte nötig machen. Es ist somit weder ein kleiner Waffenschein, welcher nur für Schreckschusswaffen gedacht ist, noch ein anderer Waffenschein von Nöten, da erst bei einer Überschreitung der Mündungsenergie von 7,5 Joule eine Schusswaffe bzw. eine Airsoft-Waffe zu einer "Waffe" im rechtlichen Sinne wird.

Deshalb sollte man auch die Transportsicherheit beachten, welche vom deutschen Gesetz wie folgt vorgegeben ist: Beförderung der Airsoft-Waffe in einem abschließbaren Behältnis, getrennt von Munition, Gas und Akkus.
Sonst läuft man Gefahr im Falle z.B. einer Verkehrskontrolle oder ähnlichem angezeigt zu werden wegen führens von Schusswaffen oder sogar wegen Führen von schußbereiten Waffen.


Ebenfalls besagt das neue Waffengesetz (April 2008) das Airsoft-Waffen als Spielzeug gelten, sofern ihre Geschossenergie 0,5 Joule nicht übersteigt. Diese könnten nach dem Gesetz ebenfalls ab 3 Jahren erworben werden, die Händler haben sich allerdings wegen der erhöhten Mündungsenergie einheitlich auf das Alter von 14 Jahren geeinigt.
Waffen der dritten Gruppe sind jugendfrei bzw. ab 3 Jahren frei erhältlich, da sie eine Geschossenergie von weniger als 0,08 Joule aufweisen. Bei dieser Gruppe wird die Munition meist durch einen Elektromotor oder manuell per Federdruck aus dem Lauf befördert. Aufgrund der zu geringen Geschossenergie sind sie allerdings im ernsthaften Airsoft-Sport nicht vertreten.

In Österreich und der Schweiz sind Softair-Waffen frei erhältlich, es besteht auch keine Markierungspflicht.

 

  

(1)

 

 

 

 

Quellen:

http://www.airsoft-initiative.de
http://www.wikipedia.de